Was ist Dyskalkulie?
Kinder mit Dyskalkulie nehmen Zahlen, Mengen und Rechenzeichen anders wahr. Ihre Sinneswahrnehmungen, etwa im Sehen, Hören oder in der Raumorientierung, sind anders ausgeprägt. Beim Rechnen werden sie deshalb leichter unaufmerksam, und es passieren Fehler, die nichts mit Faulheit oder fehlender Intelligenz zu tun haben.
Davon zu unterscheiden ist eine Rechenschwäche, die zum Beispiel durch längere Krankheit oder Schulwechsel entsteht. Welche Ursache bei Ihrem Kind zutrifft, klärt die Austestung.
Woran Sie es bemerken können
- Ziffern werden vertauscht, etwa 36 und 63.
- Rechnen gelingt nur mit Fingern oder Abzählen.
- Mengen und Größen lassen sich schwer einschätzen, Textaufgaben bereiten große Mühe.
- Ihr Kind wird beim Rechnen schnell müde oder unruhig.
- Trotz viel Übung bleiben die Fortschritte aus.
So arbeite ich
Nach der AFS-Methode trainieren wir drei Bereiche gemeinsam: die Aufmerksamkeit beim Umgang mit Zahlen, die Funktionen der Sinneswahrnehmung und die Symptome, also das Rechnen selbst. Mit kreativen, spielerischen Übungen und ohne Notendruck.
So läuft es ab
Erstgespräch
Sie erzählen, was Ihnen auffällt. Wir klären Fragen und das weitere Vorgehen.
Austestung
Ich teste die Sinneswahrnehmungen und den Lernstand Ihres Kindes und halte das Ergebnis in einem Gutachten fest.
Trainingsplan
Aus dem Ergebnis entsteht ein Plan, der auf Ihr Kind und Ihren Familienalltag abgestimmt ist.
Training
Regelmäßige Einheiten bei Ihnen zu Hause oder in meinem Arbeitszimmer, mit Rückmeldung zu den Fortschritten.